Die Veranstaltungsbühne einer großen Klinik in Ansbach hatte noch den Charme der 50er Jahre. Das Haus wurde aber seit über zehn Jahren nicht mehr bespielt, obwohl es noch intakt war. Ein Veranstalter wollte den Spielbetrieb nun wieder aufnehmen; dazu musste das Gebäude allerdings moderne Sicherheitsvorschriften erfüllen. Daher war ein überzeugendes Sicherheitskonzept für die Genehmigung notwendig.
Das alte Gebäude wies deutliche Sicherheitsmängel auf – Investitionen in bauliche Maßnahmen waren unausweichlich. Dabei waren die gesetzlichen und behördlichen Auflagen zu erfüllen, trotz des begrenzten Budgets.
Zunächst wurde der Zustand des Gebäudes detailliert festgestellt, um alle Risiken zu erkennen. Zu deren fachlicher Bewertung wurde die Genehmigungsbehörde hinzugezogen. Die demnach erforderlichen Umbauten wären teuer geworden, manche davon ließen sich aber durch kompensierende Maßnahmen umgehen: Zum Beispiel war die Notbeleuchtung für Stromausfälle aufwendig, wurde aber durch ein Sicherheitskonzept überflüssig, das die ohnehin eingeteilten Ordnungskräfte einbezog. Um also die kostenintensiven Umbauten auf ein Minimum zu beschränken, wurde ein intelligenter Mix aus technischen, organisatorischen und baulichen Maßnahmen entwickelt, die auch die Ordnungsbehörde akzeptierte.
Das so entstandene Sicherheitskonzept erfüllte sowohl die Anforderungen der Behörde als auch die Budgetvorgabe des Veranstalters. So konnte der Betrieb der Veranstaltungshalle termingerecht aufgenommen werden, und die Sicherheit aller Personen im Gebäude ist zu jeder Zeit gewährleistet.